Angespielt: Army of Two – The 40th Day DEMO
Es gibt Spiele, die bieten packende Singleplayer Kampagnen und es gibt Spiele, die ihren Wert erst im Multiplayer-Modus entfalten. Army of Two: The 40th Day legt vor allem Wert auf den Koop-Multiplayer Aspekt. Mein Kumpel und ich haben uns die PS3-Demo des Shooters zur Brust genommen und im Splitscreen die Kugeln fliegen lassen.
Kurz nachdem wir die ersten Schritte machten fiel uns die verhältnismässig schlechte Grafik auf. Man ist heutzutags auf der PS3 anderes gewöhnt. Doch da uns beiden für gewöhnlich die Grafik nicht so wichtig ist, haben wir ein Auge zugedrückt und uns auf das Gameplay konzentriert. Dieses bietet nämlich ein paar Features, die wir so in einem Shooter noch nicht gesehen haben.
Eines dieser Features ist der Aggro-Meter in der oberen Bildschirmmitte. Er zeigt den Grad der Aufmerksamkeit der Gegner für den jeweiligen Spieler an. So kann sich ein Spieler verschanzen und blind auf dei Gegner feuern, um so seine Aggro zu erhöhen, damit die Gegner sich vollkommen auf ihn konzentrieren. Das führt dazu, dass der Mitspieler ungesehen die Gegner flankieren und gemütlich einen nach dem anderen ausschalten kann, solang Spieler1 die Aggro hält.
Ein weiteres Feature ermöglicht die Markierung von Gegnern, sodass der Mitspieler sie auch durch Wände sehen kann. Dies ist im Spiel durch die High-Tech-Masken, die die Hauptfiguren tragen möglich. Wir haben dieses Feature in der Demo allerdings kein einziges Mal gebraucht. Optisch sehen die Masken übrigens ziemlich bescheuert aus. Die Spieldesigner wollten die Figuren so cool machen, dass es schon wieder ins Gegenteil umschlägt. Zitat meines Kumpels: “Die Masken und Outfits sehen scheisse aus. Die zwei sind in etwa so cool wie der Typ von Bounty Hunter. LOL.” Und er hat Recht.
Ausserdem erwähnenswert ist das Waffen-Gestaltungs- und Upgrade-System. Man kann jederzeit jedes Einzelteil und damit das gesamte Erscheinungsbild seiner Waffen verändern und anpassen. Ein sehr interessanter Teil des Spiels. Leider können nicht beide Spieler gleichzeitig dieses Menü öffnen, was für den anderen unter Umständen lange Wartezeiten bedeutet.
Das Spiel ist gespickt mit guten Ideen der Entwickler,
die aber hier und da einer Überarbeitung benötigen. Insgesamt ist es ein tolles Koop-Spiel für alle die gern mit Kumpels auf dem Sofa per Splitscreen auf die Gegner losgehen. Optik und Design haben uns bei Weitem nicht überzeugt, das Gameplay hingegen ist hervorragend und hält einige Spannung parat.
Die Demo hat uns allerdings vorerst gereicht. Das Spiel werden wir uns beide nicht zulegen.
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